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Woanders gehen die Uhren anders


Dieses Sprichwort soll hier als Einstieg und Leitfaden dienen, interkulturelle Phänomene, oder besser: meine Sicht davon, darzustellen. Mir sind interkulturelle Phänomene geläufig, da ich einerseits aus einer deutsch-russischen Familie stamme, mich 38 Jahre in Deutschland sozialisiert habe und seit zehn Jahren in meiner neuen Wahlheimat Griechenland lebe. Im Grunde kenne ich also nur zwei Kulturen, also nicht viel, diese dafür gut. Dies hat natürlich meine Art schlusszufolgern geprägt.

1. Vom Sinn interkultureller Studien

Den Beweis, dass woanders die Uhren anders gehen, hat Robert Levine erbracht. In seinem Buch Eine Landkarte der Zeit (ein Muss für alle interkulturell Interessierten) wird teils anekdotisch, teils wissenschaftlich das Zeitverständnis und -empfinden verschiedener Kulturen untersucht.

Da Wissenschaft (zumindest nach unserem heutigen Verständnis) auf der Standardisierung von vergleichbaren Einzelbeobachtungen beruht, hat Levine folgende Untersuchungskriterien festgelegt:

  1. Die Gehgeschwindigkeit von Passanten, die sie sich ungehindert auf der Straße fortbewegen können.
  2. Die Arbeitsgeschwindigkeit von Postangestellten, die eine Standardbriefmarke verkaufen.
  3. Die Genauigkeit öffentlicher Uhren.

Natürlich ist eine solchen Messung problematisch, und Levine selbst weist immer wieder auf die Unzulänglichkeit einzelner Beobachtungen hin.
Was sagen die angegebenen Kriterien aus? Sind sie überhaupt vergleichbar? Wie werden sie gewichtet? Wie geht man mit den Werten um?

Jeder Parameter muss eingehend untersucht und verstanden werden. Denn am Ende, das ist ja der Lohn der Wissenschaft, steht ein Ergebnis in tabellarischer Form, auf das man sich berufen kann, auch noch Jahrzehnte später.

Beispiel: In Griechenland gehen viele öffentlichen Uhren gar nicht. Eine nichtgehende Uhr (so sagt ein anderes Sprichwort) zeigt zwei mal am Tag die korrekte Uhrzeit an und ist einer leicht falsch gehenden Uhr vorzuziehen. Wie kann man dies verrechnen? Nimmt man die Zeit, die der Untersucher zufälligerweise zu diesem Augenblick abliest? Nimmt man diese Uhren gar nicht in die Beurteilung auf? Oder benützt man für sie einen willkürlich festgelegten Abweichungswert? Für alle Vorgehensweisen gibt es gute Gründe. Und je nach Entscheidung erhält man eine andere Statistik.

Dies ist kein beliebiges Phänomen sondern ein unumgängliches Problem aller interkulturellen Statistiken, die wir regelmäßig in die Hände bekommen. Manche erscheinen uns korrekt und ernsthaft, weil wir sie mit unserem gesunden Menschenverstand überprüfen können. Manche glauben wir eher nicht. (Aber nach welchen Kriterien treffen wir diese Auswahl?)

Es gibt Statistiken über die Wirtschaftlichkeit, die Arbeitszeit, die Umweltverschmutzung, die Korruption und was die Medien sonst noch so jeden Tag berichten, damit sie beachtet werden. Eine medientaugliche Untersuchung, die viel Aufmerksamkeit erregte, war die Statistik über die Fähigkeiten europäischer Liebhaber. Es gab das übliche Nord-Süd-Gefälle. Natürlich nahmen die mediterranen Länder (Griechenland und Italien) die Spitzenplätze ein, während die nordischen Länder (Finnland) die Schlusslichter bildeten. Leider waren bei dieser Untersuchung, soweit sie in den Zeitungen zitiert wurde, die Kriterien für das Rating nicht erläutert. Aber es hat vermutlich allen Spaß gemacht. Den Wissenschaftlern und den Lesern. Den Finnen vielleicht nicht so. Vielleicht hat sich der untersuchte Finnen auch geärgert, dass er an dem Tag nicht so gut bei der Sache war, oder die Wissenschaftlerinnen haben ihre Feldforschung im Süden begonnen und fanden sie in Finnland nicht mehr ganz so lustig. Ganz zu schweigen von anderen methodischen Einwänden: Um Vorurteile auszuschließen, müsste die Untersuchung doppelblind sein, das heißt, dass weder Prüfer noch Geprüfter wissen dürfen, ob es sich um einen echten Kontakt oder um einen sogenannten Placebo-Kontakt handelt. Da dies vom Setting praktisch unmöglich ist, müsste zumindest eine einfach verblindete Studie gefordert werden, in der die Frau, die die Liebhaber prüft, nicht deren Nationalität kennt. Um das aber auszuschließen, müsste der untersuchte Vorgang so weit standardisiert werden, dass er nicht mehr dem spontanen Ablauf entspricht.

Natürlich hört es sich satirisch an, wenn man eine solche Studie auf ihre Wissenschaftlichkeit abklopft, aber es ist die Realsatire aller soziologischer Untersuchungen. Dazu nochmals zu Levines Kriterien, weil es sich etwas wissenschaftlicher anhört: In Griechenland sind die Behörden von 7 Uhr bis 14 Uhr geöffnet. Man kann an einem Vormittag sehr viel erledigen, ohne die Mittagspause des Angestellten abzuwarten, der eventuell (ärgerlicherweise) an diesem Tag gerade ungeschickt gleitet. Wie verrechnet man da einen Schalterbeamten, der die doppelte Zeit zum Verkauf einer Briefmarke benötigt mit der zweistündigen Mittagspause, die man irgendwie überbrücken muss? Andererseits hat man in einem Land mit Mittagspausen eine andere Behöreden-Strategie als in einem Land ohne Mittagspause.
Oder was nützt es, wenn man schnell seine Briefmarken bekommt und mit 50 einen Herzinfarkt erleidet? Wird die Aufenthaltszeit der Verwandten am Krankenbett prozentual zu der Zeit beim Briefmarkenverkauf dazugerechnet? Macht man das nicht, so stimmt die Beurteilung des Zeitmanagements nicht. Macht man es, dann gibt es keine vergleichbare Statistik.

Das ist das Problem fast aller dieser Statistiken, mögen sie noch so gut gemeint sein: Die Parameter lösen sich bei genauer Beurteilung in einem nicht vergleichbaren von Netz von sozialen Beziehungen und Bedeutungen auf und werden so bis zur Unvergleichbarkeit relativiert..

Meine erste These lautet deshalb: Interkultureller Vergleich kann immer nur anekdotisch sein.

Dafür mag wieder Levines Buch als Beleg dienen. Es ist phantastisch, wo es anekdotisch ist und lausig, wo es sich den Anschein der Wissenschaftlichkeit gibt. Aber das trifft, wie bereits gesagt auf alle interkulturellen Studien zu.

Dazu ein paar Beispiele:
Mein Installateur kommt meist erst nach dem soundsovielten Anruf. Das kennt man ja bei Südländer und bezeichnet es spanisch: 'Mañjana-Prinzip'.
Als jedoch am Heiligabend die Elektrik meines Heizungsbrenners ausfiel, kam er sofort, ging sogar in die Nachbarstadt, um aus einem alten Brenner ein entsprechendes Ersatzteil auszubauen und kam abends ein drittes Mal, da eine Leitung verstopft war. Wir hatten es an Heiligabend warm.

Bauarbeiter arbeiten nicht bei schlechtem Wetter oder wenn sie schlechtes Wetter erwarten. Auch nicht bei irgendwelche Familienfeste. Oder wenn ein Angehöriger ins Krankenhaus muss. Wenn also der Chef (und ‚Bauunternehmen’ sind meist nur wenige Leute) an dem Tag verhindert ist oder das Wetter schlecht aussieht, kommt keiner. Da kann man ewig warten. Wenn sie aber da sind und eine Arbeit sich in die Länge zieht, dann haben sie nicht die geringste Tendenz zur Eile. Die Arbeit wird beendet, auch wenn es bis tief in die Nacht geht. Oft hat sich mir der (deutsche) Gedanke aufgedrängt: "Müssen die nicht nach Hause zu ihren Familien?". Sie müssen nicht. Sie arbeiten, wenn sie arbeiten und besorgen nach der Arbeit noch ausführlich Materialien für den nächsten Tag. Mit ihren Familien sind sie an Schlechtwettertagen, bei Festen oder im Krankheitsfall beisammen.

Beim Untergang der Schiffes Samina Express vor Kos hatte sich der Kapitän ein Fußballspiel angesehen und war, wie Augenzeugen berichteten, sehr bald in einem Rettungsschiff verschwunden. Die staatlichen Rettungsmaßnahmen liefen nur schleppend an, wenn überhaupt. Währenddessen setzten die Fischer von Kos ihr Leben aufs Spiel, um in individuellen Hilfsaktionen eine beispiellose Rettungsaktion zu starten, bei der einige von ihnen ertrunken sind, ein in Westeuropa unvorstellbares Vorgehen.

In diesen Beispielen versagen die Begriffe wie Hilfsbereitschaft, Verlässlichkeit, Konsequenz. Das Ergebnis hängt ganz allein von angesetzten Kriterien und dem Beobachtungsrahmen ab. Eine Aussage und ihr Gegenteil sind in der beobachteten Situation enthalten, ganz nach dem persönlichen Gutdünken.

Aber es ist nicht nur so, dass in anderen Ländern andere Antworten auf dieselben Fragen gestellt werden. Manche Fragen machen in einem anderen Land einfach keinen Sinn. Beispielsweise ist das Selbstvertrauen in westeuropäischen Ländern oft sehr stark mit dem Erfolg im Geschäftsleben verknüpft. Gut gemachte Arbeit ist eine Quelle des Selbstwertgefühles. Dies spielt in Griechenland allenfalls eine untergeordnete Rolle. Man hat Selbstvertrauen, weil man ein Mann ist oder eine Frau, oder einfach nur so. Es muss nicht erworben werden. Es wird auch nicht dadurch geschmälert, dass man Fehler macht. Mensch sein heißt Fehler zu machen. Man macht qualitätvolle Arbeit, weil man qualitätvolle Arbeit machen will, oder weil man denjenigen mag, oder weil man sich erkenntlich zeigen will.


2. Was ist eine interkulturelle Information?

Wie können wir verstehen, was in einer anderen Kultur vor sich geht, wenn der direkte Vergleich einzelner Punkte nicht aussagefähig ist? Im Grunde können wir es gar nicht verstehen. Aber es gibt Annäherungen. Eine erste Annäherung liefert uns wieder das Sprichwort mit den andersgehenden Uhren.

Levine hat nachgewiesen, dass die Uhren in manchen Ländern nicht so korrekt gehen wie in anderen. Aber eine korrekte Uhr geht in jedem Land gleich. Oder, um die Relativitätstheorie zu bemühen, wenn ein Raumschiff mit hoher Geschwindigkeit unterwegs ist und auf die Erde zurückkehrt, dann ist auf der Erde sehr viel mehr Zeit vergangen, obwohl die Uhren im Raumschiff und auf der Erde genau geeicht sind und Millionen von Jahren ohne Abweichung funktionieren.
Probleme entstehen nur, wenn die zwei Systeme aufeinander treffen, die beide richtig gehende Uhren haben, die aber voneinander abweichen.

Meine zweite These ist, dass wie immer ein Zustand in einem Land ist, er normal ist.

Auch die falsch gehenden Uhren gehen für dieses Land richtig. Das Gefühl der Unnormalität kommt von außen, durch einen anderen Beobachtungsansatz. Durch die andere Art zu beobachten werden Dinge plötzlich wichtig und bedeutend, die woanders normal und selbstverständlich sind. Das macht das Verständnis keinesfalls leichter, oder um es wissenschaftlich auszudrücken:

Dritte These: Die interkulturelle Information steckt nicht in der beobachteten Situation.

Das erste Mal stieß ich darauf, als ich einer hübschen jungen Griechin meine tollen Beobachtungen über Griechenland erzählte, Beobachtungen, die junge deutsche Frauen durchaus beeindruckt hatten. Die Dame sagte aber nach einer halben Stunde nur gelangweilt: "Ja und? Das weiß ich doch alles!" Es macht in der Tat keinen Sinn, einem Deutschen oder Österreicher zu erklären, dass bei ihnen die Autos auf der rechten Seite fahren, dass sie einen Bundeskanzler haben, und dass im Sommer die Wiesen grün sind. Das sind keine Informationen!

Für einen Griechen ist es dafür wichtig zu wissen, dass man am Zebrastreifen anhält, um niemanden zu überfahren; und für den Westeuropäer ist es wichtig zu wissen, dass man in Griechenland nicht abrupt am Zebrastreifen anhalten soll, weil man sonst einen Auffahrunfall verursacht. Aber wer kann einem das sagen? Wie kann man, insbesondere im Geschäftsleben, sich in einem anderen Land bewegen, ohne, bildlich gesprochen, Auffahrunfälle zu verursachen? Ganz ohne Blechschäden wird es nie abgehen.

Sicherlich kann jemand, der beide Kulturen kennt, einiges an Schäden vermeiden helfen. Man muss nur so jemanden haben und demjenigen auch trauen.

Aber es ist leider noch ein wenig schwieriger. Dazu folgendes Beispiel:
Ich sah einen älteren Mann in einen Werkzeugladen kommen. Der sagte zu dem Besitzer, den er offensichtlich nicht kannte: "Ich möchte die soundso Farbe von derundder Firma. Aber nur die mit dem roten Etikett, nicht die mit dem weißen. Fang also gar nicht an, nach der mit dem weißen Etikett zu suchen!"

Es ist dies die sehr präzise, klare, für uns aber barsche Art der Griechen, sich auszudrücken. Würde ein Westeuropäer so reden, dann würde in der Aussage immer mitschwingen "Du Blödmann!". Wer als Westeuropäer so redet, kanzelt den anderen ab. Der Fremde, der nicht sehr lange in einem Land gewohnt hat und versucht, das dortige Verhalten zu imitieren, würde automatisch ins gewohnte Fahrwasser kommen und mitteilen: "Du bist blöd", während der Grieche nur sagt, "Ich will genau das und nichts anderes". Imitation ist meist kein erfolgreiches Unterfangen. Insofern stimme ich dem Sprichwort „In Rome do as the Romans do“ nur dann zu, wenn es eine gelebte Assimilation und keine abgeschaute Imitation ist.

Aber die Situation ist noch verzwickter. Der Ladenbesitzer stellt sich öfters in der Tat so dusselig an, dass ich als Westeuropäer ihn für inkompetent halte, was er im Grunde nicht ist. Sein Verhalten ist nur passend zum verhalten der Kunden (und umgekehrt). Er verkauft das, was ihm gut dünkt und an dem er verdient. Der Kunde muss sich schon selber Gedanken machen. Man sollte nur keine qualitativ hochstehende Beratung erwarten.

Der Außenstehende hat aber das Gefühl, dass die Griechen unfreundlich und inkompetent sind. Und das nur, weil sie deren Zeit mit einer anderen Uhr messen.


3. Umgang mit interkulturellen Konflikten

Leider war es mir nicht möglich, folgende Geschichte zu überprüfen, aber sie mag als (vielleicht nur fiktives) Beispiel für interkulturelle Problematik dienen.

Eine große deutsche Firma soll in Griechenland eine Niederlassung gehabt haben, in der einiges schief lief. Die Beschäftigten machten nicht, was sie sollten und die Geschäftsleitung hatte den Eindruck, dass gegen sie gearbeitet wurde. Also versuchten sie, die Anweisungen, welche Arbeiten wie zu erledigen sind, klarer zu formulieren. Dazu benützten sie einen Formalismus, der jede Anweisung knapp und schriftlich für jedermann nachvollziehbar festhielt.
Man kann sich nun leicht vorstellen, dass diese Maßnahme nicht zum Erfolg führte. Wenn die deutsche Geschäftsleitung (entsprechend den griechischen Vorurteilen gegenüber Deutschen) als kalt, herzlos und herablassend betrachtet wird, dann wird dieses Konzept zur Problemlösung nicht nur verpuffen, es wird die Vorurteile auf beiden Seiten bestätigen und die Kluft vertiefen.

Wenn nämlich eine bestimmte Haltung der Ausländer, die ja den Einheimischen so seltsam vorkommen wie die Einheimischen den Fremden, zu Differenzen geführt hat, oder, um die Terminologie Batesons zu zitieren, eine Schismogenese in Gang gekommen ist, dann ist jeder Lösungsansatz, der aus dieser Haltung erwächst ein Teil des Problems und niemals ein Teil der Lösung. Im Fußball wird dann oft der Trainer entlassen, im Management manchmal einer der Entscheidungsträger.
Interkulturell geht es nicht so einfach, wenn wieder eine Person mit derselben kulturellen Einstellung ohne Auslandserfahrung kommt.
Besonders kritisch wird es, wenn Probleme mit Druck gelöst werden sollen. Es mag dann sein, dass die Problematik scheinbar verschwindet, aber die Kluft reißt dann, meist unerwartet, an ganz anderer Stelle wieder auf.

Wie könnten also Lösungsstrategien für eine solche Firma aussehen?

  1. Schauen Sie sich andere Firmen im selben Land an, bei denen es funktioniert. Problem: Worauf achten?
  2. Gewisse Dinge können übernommen werden. Problem: Nachahmung
  3. Einheimischen fragen. Problem: Der Einheimische kann nicht die gewünschten Informationen liefern, es sei denn er ist international erfahren.
  4. Gepflogenheiten kennen lernen, im Restaurant, auf der Straße. Problem: Wenn Sie nur in Restaurants gehen, in denen Sie standesgemäß bedient werden und Ihren Wein erhalten, wird Ihnen als ‚Fremder’ begegnet und sie erhalten kein ‚anekdotisches Bild’ des fremden Landes.
  5. Vorurteile als Vorurteile etikettieren. Problem: Sie müssen sich eingestehen, dass die meisten Ihrer Vorstellungen auf Vorurteilen beruhen, dass es nur Vorurteile sein können. Leider verfestigen sich Vorurteile schnell im Sinne einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung.
  6. Systemische Lösungen trainieren und mit selbstregulierenden Mechanismen arbeiten. Problem: Sie müssen von kausalorientiertem zu lösungsorientiertem Denken wechseln, ein Ansatz der Verstehen im landläufigen Sinn ausschließt.

Welche Schwierigkeiten die Umsetzung des systemischen Denkens fürs Management mit sich bringt, wurde mir erst bewusst, als ich für einen befreundeten Wirtschaftswissenschaftler ein Konzept zur Managerschulung für Auslandseinsätze entwarf.

Nachdem ich alles beieinander hatte: Informationstheorie, Schismogenese, kybernetische Modelle erster und zweiter Ordnung, Kommunikationstheorie und was sich mir sonst noch an Wissenswertem aufdrängte, am Ende hatte ich nicht die geringste Ahnung, was ein Manager braucht, um seine Aufgabe zu lösen.

Vermutlich sind es Anekdoten und eine normale Uhr.



zitierbar: Ivanovas G (2002): Woanders gehen die Uhren anders. Lernende Organisation. 8/2002: 16-19




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